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25Apr

Opposition will Verkehrskonzept

Aus der Gelnhäuser Neue Zeitung vom 25. April 2012

Gemeinsamer Antrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP

G e l n h a u s e n (re/erl). Mit vielen Gelnhäuser Bürgern teilen die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP die Auffassung, dass
ein Teil des Stadtgartens nicht in Parkierungsflächen umgewandelt
werden darf, wie dieses noch von Vertretern der Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung Ende März des Ortsbeirats Gelnhausen-Mitte vorgeschlagen wurde (die GNZ berichtete). Bürgermeister Thorsten Stolz hatte  zwischenzeitlich klargemacht, dass diese Überlegungen mittlerweile vom Tisch seien.

imageDie drei Fraktionen nahmen die Debatte dennoch zum Anlass, einen gemeinsamen Antrag in die heutige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (19.30 Uhr, Stadthalle) einzubringen.

„In Gelnhausen gibt es viele Einzelmaßnahmen, was den fließenden und den ruhenden sowie parkplatzsuchenden Verkehr im Innenstadtbereich angeht, aber kein Gesamtkonzept, mit dem die Stadt im Laufe der nächsten zehn Jahre den zunehmenden Verkehr für alle Beteiligten angemessen regeln kann,“ betonen die drei Fraktionsvorsitzenden Volker Rode (CDU), Bernd Wietzorek (Bündnis 90/Die Grünen) und Daniel Glöckner (FDP).

In diesem Antrag wird „der Magistrat beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss sowie dem Umweltausschuss ein schlüssiges Parkplatzkonzept für den Bereich der Kernstadt bis spätestens Ende März 2013 vorzustellen. „Damit auch die Bürger dieser Stadt und vor allem die unmittelbar Betroffenen zeitnah in die konzeptionelle Planung mit einbezogen werden können, sollen mindestens zwei Bürgerversammlungen zu diesem Thema durchgeführt werden,“ heißt es weiter in dem gemeinsamen Antrag. So soll „eine zu Beginn der Konzepterarbeitung im Juli 2012 zur Bestandsaufnahme und eine weitere im Januar 2013 als Zwischenbericht“ stattfinden.

„In den konzeptionellen Überlegungen sollte es nicht ausschließlich darum gehen, wie der Autofahrer bequem von A nach B kommt, sondern es müssen auch die Lebens-, Arbeits- und Wohnsituationen der Bürger sowie des Handels und Gewerbes und die Interessen und Bedürfnisse der touristischen Besucher unserer Stadt Berücksichtigung finden. Bei all diesen Überlegungen sollte dem öffentlichen Personennahverkehr eine vorrangige Rolle eingeräumt werden,“ sind sich die drei Fraktionsvorsitzenden einig.

„Deshalb brauchen wir für den Gelnhäuser Kernstadtbereich ein gutes, tragfähiges Konzept, das menschenfreundliche und nachhaltige Lösungen beinhaltet, die nicht zuletzt auch den demografischen Wandel berücksichtigen. Insofern sollten alle Beteiligten offen für alle konstruktiven Ideen und Gespräche sein und bereit, Initiativen zu unterstützen, die genau diese Ziele verfolgen,“ so Rode, Wietzorek und Glöckner.

Den Kommunalpolitikern sei dabei nach eigener Aussage bewusst, dass die angespannte Haushaltslage derzeit nicht viel Spielraum für großzügige Planungen und Umsetzungen zulasse. „Deshalb ist von allen Seiten noch mehr Fantasie gefragt, als das bisher der Fall war. Selbst unkonventionelle Ideen und Vorschläge, die auf den ersten Blick nicht denkbar, geschweige denn umsetzbar oder machbar erscheinen, sollten Eingang in die Vorüberlegungen finden. Denn nur mit Geld ist einer Gesamtlösung der angespannten Verkehrs-, Wohn- und Lebenssituation in der Gelnhäuser Innenstadt nicht beizukommen,“ sind sich Volker Rode, Bernd Wietzorek und Daniel Glöckner als Vertreter ihrer Fraktionen einig.

Verfasst am 25.04.2012 um 17:24 Uhr von .
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