BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Gelnhausen

Grüne kritisieren persönliche Angriffe der Jungen Union als unfaires Wahlkampfmittel

Grüne appellieren an ein faires Miteinander

06.03.26 –

Mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März 2026 positioniert sich der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Gelnhausen klar für eine konstruktive, parteiübergreifende Zusammenarbeit zum Wohl der Bürger:innen. Gleichzeitig zeigt sich die Partei besorgt über die jüngsten Angriffe der Jungen Union Gelnhausen auf politische Mitbewerber:innen. „Wer glaubwürdige Politik machen will, sollte nicht auf Diffamierung setzen, sondern auf inhaltliche Lösungen“, betont Lukas Happe, Sprecher des Ortsverbands der Grünen. „Wer wie die Junge Union von Anderen Respekt und politischen Anstand einfordert, sollte erst einmal selbst mit gutem Beispiel vorangehen und nicht den politischen Mitkonkurrenten diffamierend persönlich an den Pranger stellen. Das ist schlechter Stil“, betont Annika Streit, die Spitzenkandidatin der Gelnhäuser Grünen. „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“

Das unfaire Vorgehen der Jungen Union spiegelt verstärkt das Vorgehen der CDU und ihres Vorsitzenden, Bürgermeister Christian Litzinger, in letzter Zeit wider. Bereits im Rahmen der vergangenen kommunalpolitischen Debatte und vor allem jetzt in der heißen Phase des Wahlkampfes hatte sich dieser bereits in mehreren Pressemitteilungen unsachlich und diffamierend über die Stadtverordneten und deren ehrenamtliche Tätigkeit geäußert.

Während alle anderen Fraktionen im Gelnhäuser Stadtparlament zunehmend parteiübergreifend  erfolgreich zusammenarbeiten, um die Interessen der Bürger:innen in den Mittelpunkt zu stellen, setzen die Junge Union und Teile der CDU offenbar auf konfrontative Rhetorik. Die Grünen hingegen stehen für eine Politik der Sacharbeit und des Miteinanders. „In unserer Heimatstadt braucht es keine Grabenkämpfe, sondern Menschen, die anpacken – unabhängig von Parteibüchern“, erklärt Lukas Happe. Dies gelte umso mehr in einer Zeit, in der Gelnhausen vor großen Herausforderungen stehe: Klimaschutz, die Energiewende und soziale Gerechtigkeit erforderten gemeinsame Anstrengungen.

Mit einem personell erneuerten Team gehen die Grünen Gelnhausen in den Wahlkampf und stellen sich zur Wahl. Nach Wechseln in den vergangenen Jahren prägen heute vor allem neue Gesichter die Grüne Kommunalpolitik. „Jede und jeder von uns bringt konkrete Expertise und Engagement mit – ob im Tierschutz, im Einsatz für Arbeitnehmerrechte oder im nachhaltigen Bauen“, sagt Spitzenkandidatin Annika Streit. So setzt sich Annika Streit als Fachanwältin für die Rechte von Lipödem- und Adipositas-Patientinnen ein, während Lukas Happe (Platz 2), studierter IT-Fachmann, als derzeitiger Betriebsrat und ehemaliger Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung einer Großbank, die Rechte abhängig Beschäftigter vertritt. Julia Beiderlinden, auf Platz 3 der Grünen-Liste und Bauingenieurin mit Schwerpunkt nachhaltiges Bauen, treibt bereits heute soziale Wohnprojekte in der Altstadt voran. Alle drei setzen sich sowohl innerparteilich als auch in der Kommune in verschiedenen Gruppen für Tierschutz, Demokratie, Entsiegelung und Zusammenhalt ein.

Klimaschutz steht im Zentrum der grünen Agenda – nicht als Lippenbekenntnis, sondern als handfeste Verpflichtung. „Wir als Grüne wollen vor Ort konkrete Projekte umsetzen: Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Dach- und Fassadenbegrünung, Renaturierung von Flächen und die Entsiegelung von Böden“, so Lukas Happe. Klimaschutz sei dabei immer auch Menschenschutz, betont die Partei: „Saubere Luft, grüne Oasen und bezahlbare Energie sind keine Luxusgüter, sondern Grundvoraussetzungen für ein gutes und gesundes Leben in unserer Stadt.“

Die Grünen laden alle demokratischen Kräfte ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen. „Veränderung gelingt nur im Dialog und mit starker Bürgerbeteiligung“, sagt Annika Streit. „Wir stehen für eine Politik, die zuhört, erklärt und handelt – nicht für eine, die spaltet.“ Gelnhausen verdiene eine Zukunft, in der alle an einem Strang ziehen. Dafür stehen die Grünen Gelnhausen mit ihrer vielfältigen Liste am 15. März zur Wahl. „Denn nur gemeinsam geht’s“, heben abschließend die drei Kandidat:innen der vorderen Listenplätze gemäß dem Wahlkampf-Motto der Grünen hervor.

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